Freibad Werne wird umfassend modernisiert

Massive Bodenschäden: Bad kann erst 2022 wieder öffnen
Die WasserWelten Bochum werden das Freibad Werne in den nächsten drei Jahren komplett modernisieren. Aufgrund massiver Bodenschäden und Schäden in der Anlagentechnik kann das Bad leider nicht zur diesjährigen Freibadsaison, sondern erst im Jahr 2022 wieder öffnen. Vorbehaltlich einer Förderzusage werden die WasserWelten Bochum wie geplant im Herbst 2019 mit der Modernisierung des Bades beginnen, die bis ins Jahr 2022 andauern wird. Hierfür wurden Fördermittel aus dem Programm „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte“ (ISEK) beantragt.

„Ursprünglich war geplant, während der Freibadsaison 2019 noch zu öffnen und im Herbst mit den Modernisierungsmaßnahmen zu beginnen, die bis 2022 andauern werden. Aufgrund der neuen Entwicklungen kann das Freibad Werne zur diesjährigen Freibadsaison leider nicht mehr in Betrieb genommen werden. Dies bedauern wir sehr. Für unsere Badegäste stehen als Ausweichmöglichkeiten selbstverständlich in direkter Nähe das Freibad in Langendreer sowie die anderen Freibäder zur Verfügung. Wir werden die Öffnungszeiten aufgrund der entstandenen Situation ausweiten und flexibilisieren und haben uns zudem entschlossen, einen Pendelverkehr zwischen den Standorten Werne und Langendreer einzurichten, um die Mobilität für die Badegäste zu verbessern“, kündigt Berthold Schmitt, Geschäftsführer der WasserWelten Bochum GmbH, an.

Bei den vorbereitenden Arbeiten für die Freibadsaison waren massive Schäden des Untergrunds, Absackungen und Schäden in der Anlagentechnik festgestellt worden. Eine Benutzung des Freibadgeländes ist auch unter Sicherheitsaspekten derzeit nicht möglich. Entstandene Hohlräume müssen verfüllt und die Anlagentechnik erneuert werden. Bis 2022 soll das Freibad umfassend modernisiert werden: So sind der Neubau des Eingangsgebäudes, eines Edelstahlbeckens sowie einer Parkgarage geplant.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich - vorbehaltlich der Förderzusage - auf rund 11 Mio. Euro. Allein die jetzt aufgetretenen Schäden verursachen Kosten in Höhe von mindestens 150.000 Euro. „Nach der Modernisierung steht den Besuchern ein modernes, attraktives Freibad zur Verfügung, das sich hoffentlich zu einem Besuchermagneten entwickeln und unser Bäderangebot deutlich verbessern wird“, kündigt Geschäftsführer Berthold Schmitt an.

Das Freibad Werne stammt aus dem Jahr 1930. Es umfasst zwei große Schwimmbecken, eine große Liegewiese zum Sonnen und eine breite Rutsche. Alle Öffnungszeiten und Informationen über die einzelnen Bäder sind unter www.wasserwelten-bochum.de nachzulesen.

Foto: Erdfall Freibad Werne